sozialdemokratisch

In der Wolle gefärbt, aber den Pulli immer links rum angezogen.

In der laufenden Ratsperiode hat mich die KölnSPD in den Verkehrsausschuss der Stadt Köln berufen, ganz ohne Parteibuch. Dann kam der Stimmenzuwachs der AfD und ich hatte eine literarische Begegnung mit meinem Opa.

Karl Rohata, sozialdemokratischer Schutzbündler und mein Großvater hat am 12. Februar 1934 mit den Wiener Genossen zu den Waffen gegriffen und dabei sein Leben gelassen. Sein Tod und die Geschehnisse rund um die Februarkämpfe in Wien tauchen in der Rahmenhandlung des Romans “Ida” von Katharina Adler auf.

Auf der Kugel, die ihm das Leben gekostet hat stand „die Sozialdemokratie ist sich noch nicht einig“.

Das ist mein persönliches “Nie Wieder” und der wichtigste Grund, warum ich mich jetzt in der KölnSPD einbringe.

Weil die SPD als sicheres Bollwerk gegen Rechts steht.

Alles andere darunter wird sich regeln. Für diesen Einsatz stehe ich mit ganzem Herzen und mit klarer Kante.