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„Kritik des politischen Kolonialismus“

Termin

Datum:
22. April
Zeit:
18:00 bis 20:00

Veranstalter

Wissenschaftsforum Rheinland
E-Mail:
helmut-duwe@nullgmx.de
Website:
http://forscher.de/regional/rheinland/

Veranstaltungsort

Videokonferenz

Online-Veranstaltung

Am 22. April findet wieder der offene Stammtisch des Wissenschaftsforums im Rheinland e.V. (W.i.R.) statt. Jeden dritten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr lädt das Forum zu Diskussionen über Forschung und Wissenschaftspolitik ein. Themen können jederzeit vorgeschlagen oder spontan eingebracht werden. Wir freuen uns über eine kurze Rückmeldung an: info@nullwissenschaftsforum.nrw. Weitere Infos über uns, sind hier zu finden: https://www.wissenschaftsforum.nrw

Den Link zur Online-Veranstaltung verschicken wir am Tag selbst.

18:00 – 19:00 Uhr – Kolonialismus im Kaiserreich: Die Affäre um Carl Peters und die Rolle von August Bebel

Wir begeben uns auf die Spuren eines Sozialdemokraten, der 1840 im Rheinland geboren wurde. Um 1890 kam im Deutschen Reich eine Affäre um das Verhalten von Carl Peters in der Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ hoch. Der deutsche Abenteurer hatte sich Ländereien in der Nähe des Kilimandscharo angeeignet und lebte skrupellos. Ein prägender Sozialdemokrat, mittlerweile in Berlin, mischte sich ein. Christian Thieltges (Zorrolero) Das Wissenschaftsforum Rheinland interessiert unter anderem die geschichtswissenschaftliche Frage, ob aus der Geschichte gelernt werden kann. Auch: Ist politischer Kolonialismus überwunden und was heißt Neo-Kolonialismus? Helmut Duwe hat während seines Studiums fünf Jahre in Deutz gelebt. Er kam dort öfter an Gedenktafeln vorbei. Geschichtswissenschaft kann mit Geschichten beginnen.

19:00 – 20:00 Uhr – Kolonialismus – Nachwirkungen

Das Humboldt-Forum in Berlin wurde im letzten Dezember zumindest virtuell eröffnet. Auf den regulären Öffnungstermin wartet das Haus mit seinen vier Museen noch Pandemie-bedingt. Nichts desto trotz, reißt die Berichterstattung über die Ausstellungsstücke des Forums nicht ab: Es ist vor allem das Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und der Umgang mit diesem, was zu Debatten über den Kreis der Expert*innen hinausführt. Während Deutschland noch über das Problembewusstsein oder die Herangehensweise diskutiert, wurde 2020 von der Französischen Nationalversammlung ein Gesetz zur Rückgabe von Kulturgütern an afrikanische Staaten beschlossen. Wo liegen die Schwierigkeiten und was sind die Argumente? Gemeinsam wollen wir über das Thema diskutieren. Yasmin Frommont ist Kunsthistorikerin, Mitglied des Wissenschaftsforums und wird in das Thema durch einen Impuls einführen.Im Sinne einer allgemeinen Verbesserung des Verständnisses von Wissenschaft wollen wir uns auch über verschiedene Konzepte der Wissenschaft wie   „Erklärung“, „Verstehen“ und „Kritik“ austauschen.