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Moses Hess und die Eigentumsfrage

Termin

Datum:
2. Mai
Zeit:
18:00

Veranstalter

KölnSPD
Heinz-Kühn-Bildungswerk

Veranstaltungsort

Videokonferenz

Abraham de Wolf ist Rechtsanwalt und Sprecher des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokrat*innen. Außerdem ist er Vorsitzender von „Torat HaKalkala, Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik e.V.“ in Frankfurt am Main. In seinem Vortrag über „Moses Hess und die Eigentumsfrage“ wird er die Lehren des Mitbegründers der SPD in Bezug zu aktuellen Eigentumsfragen setzen.

Moses Hess war wie viele andere deutsche Juden im 19ten Jahrhundert maßgeblich an der Weiterentwicklung der sozialen Gerechtigkeit beteiligt. 1837 verfasste der junge Kölner Jude Moses Hess die erste sozialistische Schrift in Deutschland. Er entwickelte in diesem Text aus der Bibel heraus eine Entfremdungstheorie, die für die Abschaffung des Privateigentumsstritt, da er sie als das größte Hindernis einer konsequenten sozialen Gerechtigkeit sah. Er setzte sich in dieser Schrift auch für die völlige Gleichberechtigung von Männern und Frauen und für die Freie Liebe ein. Abraham wird erläutern, welche Bedeutung diese Entfremdungstheorie noch heute für die SPD und die Gesellschaft hat.

https://us02web.zoom.us/j/89029645700?pwd=SnZocFVuc21WaUl1QWFXcGZxcDNXZz09

Meeting-ID: 890 2964 5700

Kenncode: 972949

In diesem Jahr feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Aus diesem Anlass haben die KölnSPD in Zusammenarbeit mit dem Heinz-Kühn-Bildungswerk und dem Verein 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland unter dem Titel „Einblicke – Jüdisches Denken und Wirken gestern und heute“ entwickelt. Bei Nachfragen zum Gesamtprogramm der KölnSPD zu 1700JLiD wendet Euch an Andre Schirmer (1700jahre@nullonline.de).