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Offener Stammtisch: Medizinische Forschung, Politik und Kommunikation

Termin

Datum:
18. März
Zeit:
18:00 bis 20:00

Veranstaltungsort

Videokonferenz

Online-Veranstaltung

Am 18. März findet wieder der offene Stammtisch des Wissenschaftsforums im Rheinland e.V. (W.i.R.) statt. Jeden dritten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr lädt das Forum zu Diskussionen über Forschung und Wissenschaftspolitik ein. Themen können jederzeit vorgeschlagen oder spontan eingebracht werden. Wir freuen uns über eine kurze Rückmeldung an: info@nullwissenschaftsforum.nrw. Weitere Infos über uns, sind hier zu finden: https://www.wissenschaftsforum.nrw

Den Link zur Online-Veranstaltung verschicken wir am Tag selbst.

Seit einigen Wochen bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Wirksamkeit des Impfstoffs von AstraZeneca.  Karl Lauterbach verwies am 01.03.2021 in Hart aber Fair auf Studien, die bei alten Menschen eine höhere Wirksamkeit des Wirkstoffs von AstraZeneca als dem von BionTech belegen. Es stellt sich die Frage, ob Forschungen zu Biomarkern Ergebnisse hinsichtlich einer höheren Wirksamkeit eines bestimmten Präparates für Menschen mit diesen Biomarkern liefern können. Getragen werden könnte die Forschung durch die NAKO Gesundheitsstudie und/oder das DZIF. Die Erkenntnisse könnten zu einer schnelleren Herdenimmunität bei erhöhter Ressourceneffizienz führen.

Verständliche Wissenschaft und egalitäre Partizipation – ein Impuls zur Wissenschaftskommunikation

Im „Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Wissenschaftskommunikation“ (2019) fordert das Ministerium einen Kulturwandel im Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaften. Gewünscht ist im Sinne des Public Understanding of Science die Stärkung der Wissenschaftsmündigkeit aller Bürgerinnen und Bürger über „dialogorientierte Kommunikation und Vermittlung von Forschung“. Auch die Vergabe von Forschungsgeldern wird immer stärker an die Entwicklung von Konzepten gebunden.

Ist das gerecht? Können und sollen das alle Bereiche leisten? Und was können einzelne Wissenschaftler*innen zum Transfer in die Gesellschaft leisten? Darüber wollen wir diskutieren.